Was geht? Digitale Mediengestaltung zwischen trivialem Spielzeug und vielschichtiger Produktionsumgebung

Seminar, Universität Hildesheim, Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis

Wenn wir uns im digitalen Zeitalter mit der Gestaltung unterschiedlicher künstlerischer Werke beschäftigen, stehen uns vielfältige Werkzeuge, Maschinen, Apparate und Instrumente zur Verfügung. Ihre Ausformungen in Software und Hardware reichen von extremer Spezialisierung bis hin zu einer unüberschaubaren Universalität. Dabei verhandeln sie ihre Spielbarkeit zwischen Körper, Geist und Virtualität mit dem Ziel verschiedene Formen von kreativer Performance und Gestaltung zu ermöglichen. Musikmaschinen und virtuelle Produktionsumgebungen werden in diesem Sinne als Spielzeuge begriffen, ohne solche Medien damit als weniger ernsthaft oder komplex zu verstehen. Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden wir ihre Spielbarkeit mithilfe spiel- und medientheoretischer Texte sowie experimentell anhand einzelner Gegenstände analysieren.

(Bild: Oberfläche / GUI eines Synthesizers von Native Instruments)