Lüneburg – Heimat 2.0 Kulturvermittlung mittels Location Based Services

Webinhalte werden zunehmend an reale Orte gekoppelt. Über Funk, GPS, RFID und Wireless-LAN werden Standorte im realen Raum zum Ausgangspunkt virtueller Erlebniswelten, die beispielsweise über Handys betreten werden können. Entsteht hier eine zweite Heimat bzw. HEIMAT 2.0?

ways of wondering entwickelt gemeinsam mit Studenten der Leuphana Universität Lüneburg in Kooperation mit Ubilabs ein standortabhängiges Informationssystem, das Insiderwissen an bestimmten Orten im Raum Lüneburg über das Handy abrufbar macht. In Form von kurzen Texten und Bildern werden Orte gekennzeichnet und individuelle Perspektiven auf die Stadt gegeben. Diese virtuellen Markierungen sind jedoch keine Wiederholung des Sichtbaren, sondern stellen eine Erweiterung der realen Umgebung dar. Sie kommentieren den jeweiligen Ort, liefern Zusatzinformationen und bieten Raum für persönliche Sichtweisen und subjektive Eindrücke.

Vier Perspektiven auf Lüneburg

Folgende exemplarischen Touren durch Lüneburg wurden von Studententen der Kulturwissenschaften im Rahmen des Projektseminars entwickelt (Hilko Baum, Benedikt Esenwein, Gerrit Haaker, Jan Hargus, Anja Schneck, Anna Schulz, Anna Till, Maya Trautmann, Karolin Wappler).

(1) Lokale Helden
Welche Heldentat gab eigentlich der Großen Bäckerstraße in Lüneburg ihren Namen? Raten Sie einmal aus welcher Stadt der berühmte Theoretiker Niklas Luhmann stammt?

(2) Kontraste
Wir entdecken die Seiten der historische Altstadt, die traditionelle Stadtführungen gern verschweigen: Parkhäuser, Pommesbuden, Pferdewurst…

(3) Dungeons
Dieser Tour entlang von 13! Spots sollte man des Nachts im Mondschein folgen. Startpunkt ist ein kleiner Friedhof…

(4) Lüneburg Inside
Außen 1000 jährige Salzstadt  – und was verbirgt sich hinter der Backsteinfassade? Darauf geben Lüneburgs Kulturschaffende persönlich Antwort.

Exemplarische Spots
Zu ausgewählten Orten der vier Touren geht es hier!