Kreativ und frei? Welche Rahmenbedingungen brauchen Kreativwirtschaft und Wissensgesellschaft in einer digitalen Welt?

“Die digitale Revolution und das Web 2.0 haben für eine Etablierung einer Wirtschaftsbranche gesorgt. Die Überlebenschancen deutscher Startups liegen nach zwei Jahren deutlich unter dem EU-Durchschnitt. GründerInnen in diesen Branchen stehen vor der Herausforderung, das klassische Unternehmenstum mit den Anforderungen des globalisierten und digitalisierten Wettbewerbs zu verbinden. Fragen der sozialen Sicherung von KünstlerInnen, Freelancern oder soloselbstständigen Kreativen stehen dabei genauso im Fokus wie eine praktikable und gerechte Neuregelung von Urheberrechtsfragen und Verwertungsgesellschaften oder der Schutz geistigen Eigentums.

Der Managerkreis der FES diskutiert seit längerem mit ExpertInnen über die notwendigen Anpassungen an die veränderten Gegebenheiten und hat entsprechende Expertisen erarbeitet. Was folgt daraus für die Politik? Wie schwer ist es, in Deutschland ein innovatives Jungunternehmen zu gründen? Welche rechtlichen Fallstricke müssen bedacht werden und wie sieht es mit regionaler Förderung aus?

Wolfgang Jüttner MdL, Mitglied im Ausschuss Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, wird vorstellen, wie der Kreativpakt zur Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft beitragen soll und anschließend mit Holm Keller, Leuphana-Vizepräsident; dem „iRights.info“-Redakteur Philipp Otto und dem Lüneburger Kreativ-Unternehmer Jan Torge Claussen diskutieren.” (aus der Ankündigung der Veranstalter)