Battles: Gloss Drop – Like ice in the sunshine

Auf ihrem aktuellen Album „Gloss Drop“ (Warp) haben die New-Yorker Battles das Kämpfen ein Stück weit aufgegeben. Das klingt weniger kompromisslos, bleibt aber vorzugsweise fröhlich, verspielt, gerne auch mal rhythmisch komplex und doch schrummelnd marschierend. Der Ex-Helmet Drummer John Stanier trägt merklich seinen Teil dazu bei. Es pfeift und knistert im Gebälg, während Gitarrensaiten quietschfidel zwischen funky Staccatos und eisernen Rockriffs wechseln.

„Im perfekten Musikvideo sähe der Battles-Kosmos in etwa folgendermaßen aus: Gelangweilt von ihren ehemaligen Bandkollektiven steigen vier Experimentierfreunde in ihre Weltraumanzüge. An unsichtbare Glasfasern gefesselt schauen sie Cyborgs gleich von der Meta-Ebene aus herab auf die Schatten ihrer Vergangenheit: Hardcore-Roots, Techno-Dancefloor-Geschichte und Math Rock-Vergangenheit.“ ( laut.de)

Auf geht’s und voran. Die Ep „C/B“ war groß aber schwer verdaulich. „Mirrored“ ein Meisterwerk für mich – aber gewiss nicht für Jeden. „Gloss Drop“ hält einige Überraschungen bereit: Keyboarder und Stimmen-Manipulator Tyondai Braxton hat die Band verlassen, dafür sind diverse Gastsänger mit von der Partie. Die Melodien schmeicheln, glitzern im Pop. In „Sundome“ wird gar Ragga gerockt. In jedem Fall ist „Icecream“ eine echte Kampfansage an Langnese und das Cover ein Genuss. Schreitet voran und hört Battles neues Album „Gloss Drop“!

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