Landesgrenzen für Musik im Web

Man möchte meinen, wenn die Welt irgendwo wirklich grenzenlos ist, dann im Web. Nicht nur die Staatsgrenzen einiger Diktaturen belehren uns eines Besseren. Jüngstes Phänomen sind die Meldungen bei YouTube „Sorry, this content is not available for your country.“ Meistens tritt das Problem bei Musik bzw. Musikvideos auf. GEMA lässt grüßen. Gleichzeitig wird es aber immer attraktiver für Mukker und Labels durch Vorab-Veröffentlichungen im Internet ihr Image aufzupolieren (s. Foo Fighters). Die Facebook-Gemeinde sagt „I like“ und feiert den Anarchismus einer Band, die sich anscheinend über die Interessen der Musikindustrie hinwegsetzt. Genau.

Die Erklärung von YouTube:

»Einige YouTube-Content-Partner veröffentlichen ihre Videos nur in bestimmten Ländern. Dies liegt unter anderem daran, dass ihre Lizenzrechte nur für eine bestimmte Region gelten. Gelegentlich blockiert YouTube bestimmte Inhalte, um die Einhaltung regionaler Gesetze in den Ländern zu gewährleisten, in denen YouTube verfügbar ist. Zum Beispiel sind Nazi-Bilder in Teilen von Europa verboten.«

Einen ausführlicheren Artikel zum Thema gibt es bei der Süddeutschen: Nackte Gier

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